Mittwoch, 8. Juni 2011
Heute hat mein Papa Geburtstag, und ich bin schon den ganzen Tag in Gedanken fest bei ihm. Und dabei ist mir eine kleine Anekdote eingefallen, über die ich heute noch lachen muss:
Mein Papa war damals, als das Happy Meal noch Juniortüte hieß, mit uns bei McDonalds. Ich muss so ca. 10 oder 12 Jahre alt gewesen sein, genau weiß ich das nicht mehr. Auf jeden Fall gab es als Zugabe zur Juniortüte eine Fahrradhupe, so eine mit Gummiball (beige) und Trötenrohr (blau). Wir sind dann im Auto meines Papas durch die Gegend gefahren, und ich hatte die Hupe in der Seitenscheibe eingeklemmt. Wann immer wir an Fußgängern vorbeigefahren sind, trötete ich los. Die Fußgänger bekamen einen Schrecken, machten einen Satz, drehten sich um und schimpften dann. Und wir? Wir kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus. Ich weiß gar nicht mehr, wie lange die Tröte in Gebrauch war, aber ein paar Tage waren's auf jeden Fall. Und wir hatten reichlich Spaß dabei...
Danke, Papa, für diese Erinnerung!
Dienstag, 7. Juni 2011
So fühle ich mich. Der Babyspeck ist noch immer da - und durch den Umbau/Umzug und wenig Zeit/Lust zum ausgewogenen Kochen haben sich noch ein paar Kilo mehr dazugesellt. Die müssen weg, und sie sollen direkt die Kilos der Hormontherapie mitnehmen
Wieviel genau ich jetzt wiege, schreibe ich (noch) nicht - die Zahl ist mir erschreckend zu groß, als dass ich sie veröffentlichen will. Aber es muss jetzt dringend etwas passieren!
Und seit der Klotz weg ist, hat es wirklich Klick gemacht im Kopf: ich habe Lust, etwas zu bewegen, mich zu bewegen. In den letzten 6 Tagen habe ich bewusst 30 Kilometer zurückgelegt: mit dem Rad, mit den Walkingstöcken, mit Kinderwagen. Ungefähr 20 km in der Woche will ich schaffen - das sind ca. 3 Runden um den neu eröffneten See in der Nachbarschaft inkl. Hin- und Rückweg. Das sollte doch zu schaffen sein (und gerne auch noch mehr). Außerdem stellen wir die Ernährung um. Statt Fastfood, Nudeln, Knabberkrams und dem Gläschen Wein abends gibt es viel Obst und Gemüse (zu EHEC-Zeiten nicht so easy *g*), es bleibt bei einer Portion, auch wenn es gut schmeckt, und die "Genussmittel" werden ab sofort auf den Samstag beschränkt. Mit diesen Maßnahmen habe ich schon einmal erfolgreich abgenommen. Das schaffe nochmal! Tschakkkka!
Und nächsten Dienstag an dieser Stelle: mal sehen, ob sich schon etwas auf der Waage tut...
...ist nun endlich fort.
Wir sind endlich umgezogen. Die Sanierung unseres Häuschens ist, bis auf wenige kleine Baustellen, abgeschlossen. Noch nie habe ich eine eine Renovierung, die Vorbereitung zum Umzug und den Umzug selbst als so chaotisch, kräftezehrend, ermüdend, erschöpfend wahrgenommen und ich bin oft umgezogen.
Warum ich diese Phase als so schlimm empfunden habe, kann ich nur raten. Vielleicht lag es daran, dass ich mit einem Stillbaby teilweise 9 Stunden auf einer unbeheizten Baustelle verbracht habe (bei Schneefall und Minustremperaturen draußen), um die Handwerker zu beaufsichtigen (die dann aber z.T. trotzdem den allergrößten Mist abgeliefert und uns viele Tausende extra gekostet haben). Oder lag es daran, dass die Großen in dieser Zeit auch viel zu kurz kamen und entsprechend rebelliert haben? Vielleicht ist aber auch das unheimische Gefühl über Monate Schuld an meinem verschobenen Seelenleben und die Erkenntnis, dass ich das erste halbe Jahr mit unserem Wunschbaby nicht so genießen konnte, wie ich es eigentlich so fest vorhatte.
Der Umzug selbst war ebenfalls die Hölle. Der Liebste bekam kein frei, die Kinder hatten Ferien und mussten sehr viel helfen (zum Glück haben sie das gerne getan), und im Haus war eigentlich kaum etwas so richtig fertig. Überall waren noch Dinge zu reparieren, einzubauen, zu erledigen. Die ersten Wochen hatte ich von morgens bis abends mind. einen Handwerker im Haus. So war einfach kein Zu-Hause-Gefühl möglich. Das alte Haus wurde nicht leer, Amelie hatte eine unruhige und extrem anhängliche Zeit, die Jungs warteten auf ihre Zimmer - es war ja so vieles noch nicht fertig, darum konnten die Möbel nicht aufgebaut werden. Nein, das war keine schöne Zeit.
Seit ein paar Tagen nun ist der größte Klotz weg: das alte Haus. Leergeräumt, einige Pflanzen noch "gerettet", einige schweren Herzens zurück gelassen. Der Schlüssel ist abgegeben, das Haus (angeblich) schon neu vermietet.
Unser Zuhause ist nun hier. Hier sehen wir die Kinder aufwachsen, hier lieben und zanken wir. Hier werden wir alt und grau, und wenn wir irgendwann die Treppen nicht mehr hochkommen, bauen wir unser Bett einfach im Wintergarten auf und schauen abends in die Sterne.
Der nächste Umzug wird der ins Seniorenheim - eher geh' ich hier nicht mehr weg...
Freitag, 15. April 2011
...bringt mich zum Würgen.
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Donnerstag, 14. April 2011
Oh ja, Ihr habt so Recht: noch immer nichts Neues hier im Blog. Dabei gäbe es so viel zu schreiben, so viel zu erzählen. Einzig die Zeit und die Erschöpfung lassen es im Augenblick kaum zu.
Der Hausumbau frisst uns im Augenblick förmlich auf. So viele Probleme, wie dort im Laufe der Zeit unerwartet aufgetaucht sind - das passt auf keine Kuhhaut. Hieß es Anfangs vom Makler, dass die Elektrik in gutem Zustand sie und lediglich ein wenig überarbeitet werden müsse (neue Schalter und Steckdosen), ist die komplette Verkabelung inzwischen neu gemacht worden. Inklusive Zählerwechsel von Wechsel- auf Drehstrom und neuem Verteilerkasten, versteht sich. Jetzt muss nur noch der Hausanschluss von der Straße zum Haus neu gemacht werden. Beim Anschließen des neuen Verteilerkastens fiel nämlich auf, dass der Hausanschluss seit Jahren überlastet gewesen sein muss und es darin wohl schon ordentlich gekokelt hat. Unerwähnt lasse ich in diesem Zusammenhang, dass wir 4 Elektriker hatten, von denen der 1. gar nicht kam, der 2. immerhin (zu viel) Material bestellte und dann nicht mehr gesehen wurde, der 3. kam, wann er wollte und nichts fertig bekam und erst der 4. jetzt alles soweit fertig gemacht hat.
Dann die Sanitärgeschichte: noch immer kein fließendes Wasser, keine funktionierende Toilette. Die Heizung geht ebenfalls noch nicht. So viel Pech mit dem alten Klempner - nur Pfusch, undichte Stellen, keine eingehaltenen Normen. Ganz viel musste nun beigearbeitet, das meiste jedoch komplett neu gemacht werden. Hab' ich erwähnt, dass der Einzugstermin für das Osterwochenende geplant ist? Die Zeit läuft uns davon...
Die Fensterbauer. Auch eine Geschichte für sich. Keine Fenster zum Liefertermin trotz Zusage. Mit Druck und Regressandrohungen ging es dann doch. Halbwegs wenigstens. Von 6 bestellten Fenstern waren 3 in Ordnung. Eines musste beigearbeitet werden, weil es von der Optik her eigentlich zu groß bestellt worden war. Eines wurde vergessen zu bestellen (der Ausbau des alten Fensters war in der Rechnung jedoch berücksichtigt). Ein weiteres passte komplett nicht und musste neu gefertigt werden. Das fiel dummerweise erst nach dem Ausbau auf, so dass wir 6 Wochen eine Rigipsplatte vor der Fensteröffnung hatten, bevor nun vor kurzem das letzte Fenster eingebaut und die Reklamationen abgearbeitet wurden.
Dann wurde uns so viel Hilfe versprochen. Unterm Strich ist dann aber genau das eingetroffen, was wir eigentlich nicht wollten (und warum wir das Haus eigentlich schon abgeschrieben hatten und nicht unterschrieben wollten): am Ende war kaum einer mehr da, der große Hilfe versprochen hat, und so bin ich die letzten Monate fast pausenlos mit der Kleinen auf der Baustelle (teils 9 Stunden/Tag) und in Baumärkten (bis zu 4 Mal/Tag) rumgesprungen.
Die Liste ließe sich jetzt noch weiter fortsetzen, weil noch viel viel mehr schief ging, aber das würde echt den Rahmen sprengen. Mittlerweile stimmt zumindest die Optik schon mal halbwegs, und wenn jetzt der Rest ganz zügig passiert, klappt der Umzug vielleicht wirklich pünktlich.
Und nun will ich schnell unter die Dusche hüpfen, die nächste Baumarkttour steht an. Es fehlt noch immer Material. Was wir dann schon reingeschleppt haben - mich würde echt interessieren, um wieviel Kilo das Haus schwerer geworden ist.
Und beim nächsten Mal schaff' ich es vielleicht auch, von unserem Beanchen und ihrem Einleben in unserer Familie zu berichten  .
Mittwoch, 9. Februar 2011
Weia, so lang nichts mehr geschrieben...
Ich räum' mal auf hier, und dann gibt es bald wieder vein Update von uns!
Montag, 29. November 2010
...unseres Handyanbieters wissen wir nun auch, wann genau ich oben im Schlafzimmer angerufen habe, um Marcus zu sagen, dass es ernst wird: es war genau 0:37 Uhr g
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